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Die Ökumene muss
weitergehen!

Franz König

Pro Oriente

Neues Buch über die „Orthodoxie in Deutschland“

Als Herausgeber zeichnen die Münsteraner Theologen Thomas Bremer, Assad Elias Kattan und Reinhard Thöle

Münster, 19.10.16 (poi) Ein neues Buch stellt die die „Orthodoxie in Deutschland“ vor. Der 276 Seiten umfassende Band wurde von den Münsteraner Theologen Thomas Bremer, Assad Elias Kattann und Reinhard Thöle herausgebracht. In dem Buch wird darauf verwiesen, dass es in Deutschland seit Jahrhunderten orthodoxe Christen gibt, „doch erst im 20. Jahrhundert Gemeinden in großer Zahl, residierende Bischöfe und inzwischen auch eine Bischofskonferenz“.

Eingangs wird die Geschichte der Orthodoxie in Deutschland vorgestellt, von den ersten mit deutschen Aristokraten verheirateten russischen Prinzessinnen über die Emigranten nach der Oktoberrevolution und nach dem Zweiten Weltkrieg, über die „Gastarbeiter“, von denen viele aus Griechenland und dem damaligen Jugoslawien kamen, bis zu den Migranten der letzten Jahrzehnte, die Menschen aus allen orthodoxen Kirchen nach Deutschland brachten. Weiters werden Sachthemen behandelt, etwa die Zusammenarbeit der Orthodoxen mit der katholischen und mit der evangelischen Kirche in Deutschland, die Frage nach dem orthodoxen Religionsunterricht an den staatlichen Schulen, nach der Präsenz orthodoxer Theologie an den Universitäten usw. In einzelnen Beiträgen werden auch die orientalisch-orthodoxen Kirchen behandelt, die seit den ökumenischen Konzilien in der ersten Hälfte des ersten christlichen Jahrtausends von der Orthodoxie byzantinischer Prägung getrennt sind.

Die Beiträge stammen von orthodoxen, katholischen und evangelischen Autorinnen und Autoren. (ende)