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Die Ökumene muss
weitergehen!

Franz König

Pro Oriente

Neue Ansätze für die Ökumene nach dem Reformations-Gedenkjahr

Ökumenisches Symposion „Was bleibt von 2017?“ am 18. Oktober im Wiener Stephani-Saal

Wien, 19.09.17 (poi) „Was bleibt von 2017? Mögliche Ansätze für die Ökumene nach dem Reformations-Gedenkjahr“ lautet der Titel eines Ökumenischen Symposions, zu dem die Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen gemeinsam mit dem Ökumene-Ausschuß des Vikariats Wien-Stadt und der Stiftung „Pro Oriente“ am 18. Oktober um 18 Uhr in den Stephani-Saal am Stephansplatz 3 im Wiener Stadtzentrum einlädt. Der Vorsitzende der Wiener Diözesankommission für ökumenische Fragen (und „Pro Oriente“-Vizepräsident), Prof. Rudolf Prokschi, behandelt eingangs die Frage: „Was folgt auf die historische Begegnung von Lund?“(Am 31. Oktober 2016 unterzeichneten Papst Franziskus und der Präsident des Lutherischen Weltbundes, Bischof Mounib Younan, in der Kathedrale der schwedischen Stadt Lund eine Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens).

Der reformierte Landessuperintendent (und Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich), Thomas Hennefeld, behandelt das Thema „Die Grundanliegen der Reformation aus der Sicht Luthers, Zwinglis und Calvins und ihr gesellschaftlicher Anspruch heute“. Die evangelisch-lutherische Theologin Dorothea Haspelmath-Finatti spricht über „Die Liturgie und ihre Funktion für die Ökumene“. Der Grinzinger Pfarrer em. Prof. Hubert Ritt (emeritierter Neutestamentler der Katholisch-Theologischen Fakultät Regensburg und Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission) zeigt auf, was das Reformationsgedenken bedeutet: „Martin Luthers Bibelerklärung bewegt Europa – Anstöße für die Ökumene“.

Die anschließende Diskussion moderiert „Pro Oriente“-Pressesprecher Erich Leitenberger (Infos und Anmeldung: Tel.: 0664/515 52 69, E-Mail: leitenberger@pro-oriente.at).