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Franz König

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Iran: Christen spenden Blut und helfen den Erdbebenopfern

Beileidsbekundungen von Papst Franziskus für die vom Erdbeben im iranisch-irakischen Grenzgebiet Betroffenen

Teheran, 14.11.17 (poi) Christliche Gemeinden im Irak beteiligen sich an Hilfsmaßnahmen für die vom Erdbeben am Sonntagabend „betroffenen Brüder und Schwestern“, berichtet die katholische Nachrichtenagentur „Fides“. „Viele Christen spenden Blut, andere beten für die Opfer und ihre Angehörigen, für die Verwundeten und für diejenigen, die alles verloren haben", stellte der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke im Iran, Pfarrer Hormoz Aslani, fest. Das Erdbeben mit der Stärke 7,2 auf der Richterskala hatte sein Epizentrum im Grenzgebiet zwischen dem Iran und dem Irak. "Die am meisten betroffene Region im Iran ist die um Kermanshah, vor allem in der Stadt Sarpol-e-Zahab wurden große Schäden verursacht. Aber wir haben das Erdbeben im ganzen Land gespürt. Und selbst in unserer Gegend in Urmia (einem traditionell christlichen Gebiet) gab es Erdstöße in einer Stärke von 3,5", berichtete Pfarrer Aslani.

In von Kardinal-Staatsekretär Pietro Parolin übermittelten Beileidsbekundungen an die iranischen und irakischen Behörden hat Papst Franziskus seine große Trauer über das "schwere Erdbeben" zum Ausdruck gebracht. Er versichterte allen „von dieser Tragödie Betroffenen“ seine Verbundenheit im Gebet und erbat für alle, die Hilfe leisten, göttlichen Segen, Trost und Stärke.(ende)