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Die Ökumene muss
weitergehen!

Franz König

Pro Oriente

Neue Generalsekretärin des Nahöstlichen Kirchenrates

Souraya Bechealany lehrt Theologie an der katholischen „Universite Saint Joseph“ in Beirut

Beirut, 29.01.18 (poi) Der Vorstand des Rates der Kirchen des Nahen Ostens (MECC) hat Prof. Souraya Bechealany zur interimistischen Generalsekretärin des ökumenischen Organismus gewählt. Souraya Bechealany folgt in diesem Amt Michel Jalkh nach, der nach seiner Ernennung zum Rektor der „Université Antonine“ auf das Amt verzichtet hat. An dem Vorstandstreffen nahmen u.a. der chaldäisch-katholische Patriarch Mar Louis Raphael Sako, der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. und der antiochenisch-orthodoxe Patriarch Youhanna X. teil. In einer abschließenden Verlautbarung erinnerten die Teilnehmer des Treffens an Konflikte und Notsituationen der christlichen Gemeinden im Nahen Osten in den vergangenen Jahren und bekräftigten, „die Notwendigkeit, die historische Identität Jerusalems als offene Stadt für alle Gläubigen der monotheistischen Religionen zu erhalten“.

Souraya Bechealany lehrt Theologie an der katholischen „Université Saint-Joseph“ in Beirut. Der 1974 in Nikosia gegründete und heute in Beirut ansässige Rat der Kirchen des Nahen Ostens (Middle East Council of Churches, MECC) hat das Ziel, die Zusammenarbeit der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten in Fragen des gemeinsamen Interesses zu fördern und konfessionelle Kontraste zu überwinden. (ende)