ZIEL: STOPP DER AUSWANDERUNG Eine Solidaritätsreise von "Pro Oriente" für die Christen im Heiligen Land ist Auftakt zu einem dichten ökumenischen Programm. Die neue Homepage der S
Mit einer Solidaritätsreise des Kuratoriums und des Vorstandes von "Pro Oriente" ins Heilige Land vom kommenden Dienstag bis 5. April - angeführt vom Kuratoriumsvorsitzenden, Kardinal Christoph Schönborn - soll Pilgern Mut gemacht werden, das Heilige Land zu besuchen. Die Auswanderung der arabischen Christen aus dem Heiligen Land könne nur gestoppt werden, wenn sie durch den Pilgerbetrieb wieder Verdienstmöglichkeiten erhielten: "Es darf auch nicht vergessen werden, dass die Christen ein vermittelndes Element zwischen den mehrheitlich muslimischen Palästinensern und den jüdischen Israelis sind", unterstreicht Johann Marte, der geschäftsführende Präsident von "Pro Oriente". Das dichte Reiseprogramm beinhaltet zahlreiche Begegnungen mit Vertretern aus den Kirchen und der Politik. "Der Sonntag" wird ausführlich berichten.
Irak, Rumänien, Indien
Weitere Aktivitäten von "Pro Oriente" folgen. Drei wichtige davon: Ende April kommt der chaldäisch-katholische Erzbischof von Basra auf Besuch nach Österreich und wird über die Situation der Christen im Irak berichten. Im Mai wird im Klosterzentrum Durau (Rumänien) das Thema "Liturgie" im Mittelpunkt des 2. Internationalen Pro Oriente-Symposions stehen. Mitte Juni wird der indische syrisch-orthodoxe Metropolit für Europa und die Arabischen Emirate nach Österreich kommen und über die Christen in Kerala (Südindien) informieren.
"Die Basis erreichen"
Über diese und andere Termine gibt die neu gestaltete Homepage www.pro-oriente.at Aufkunft. Vor allem aber ist sie ein Portal für grundlegende Informationen über die Ostkirchen und die Orientalischen Kirchen, ihre Geschichte und ihr Verhältnis zur katholischen Kirche. Auch die Geschichte der Stiftung und ihre Struktur werden auf der Internetseite vorgestellt. Durch diesen neuen Service will die ökumenische Stiftung "Pro Oriente" noch mehr als bisher die Basis erreichen, erklärt der geschäftsführende Präsident von "Pro Oriente", Johann Marte. Interessierte können so auch die Ergebnisse "nicht öffentlicher" Veranstaltungen erfahren, die den Großteil der Arbeit der Stiftung ausmachen.
Die geballte Information ist durch übersichtliche Navigation bedienungsfreundlich strukturiert, sagt die für die Homepage zuständige Pro-Oriente-Mitarbeiterin Marion Wittine.Der Sonntag Erscheinungsdatum 27.03.2005
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