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Ökumene bedeutet
(...) einen Austausch der
Gaben.

Enzyklika Ut Unum Sint

Pro Oriente
  • TitelDie Zeugen Jesu
  • TitelzusatzMärtyrerinnen und Märtyrer des 20. Jahrhunderts
  • OrtWien
  • Jahr2016
  • ISBN / ISSN978-3-901188-19-0
  • Seitenzahl30
  • HerausgeberJohann Marte
  • Buch/Artikel/JournalJournal

Abstract

Vorwort
Mit Beispielen aus den Märtyrerakten und dem Gebetsschatz der christlichen Kirchen in Ost und West solidarisiert sich PRO ORIENTE mit dem Leid der heute in ihrer Existenz bedrohten christlichen Brüder und Schwestern in aller Welt, vor allem im Nahen Osten. Wir bewundern und verneigen uns vor der geistlichen Kraft und dem Glaubensmut, mit dem sich diese Christen dem Ungeist dieser Welt, ihren „Mächten und Gewalten“ widersetzen. Stark wie der Tod muss die Liebe sein, die in den Herzen jener Brüder und Schwestern im Glauben wohnt, die bereit sind, den Kelch zu trinken, den Er trank (Markus 10,38).
In allen christlichen Gemeinschaften finden wir radikale Hingabe an Christus bis zum Blutzeugnis, das schildert diese Broschüre und davon schrieb Papst Johannes Paul II. in seiner Ökumene-Enzyklika. Das Martyrium gehört also zum Wesen und Begriff der Kirche. Davon berichten die Märtyrerakten seit den Zeiten des frühen Christentums, aber auch das heroische Glaubenszeugnis der orientalischen Christen während des Völkermords ab 1915, das sich im Nahen Osten jetzt wiederholt, auch die unüberschaubaren Scharen der Märtyrer, die in den KZs des NS-Regimes und im stalinistischen „Archipel Gulag“ Christus treu blieben.
Die Märtyrer verwirklichen die Einheit der Christen bereits jetzt, von der „Ökumene des Blutes“ spricht Papst Franziskus. Auch heute gilt: Die Märtyrer sind der Same für neuen Glaubensmut. Bleiben wir mit ihnen im Gebet und in tätiger Liebe verbunden.
Dr. Johann Marte
(Präsident)