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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Forschung zu Integration in Österreich (Mai)

Projektpräsentation

Am 3. Mai 2017 fand die Projektpräsentation Forschung zu Integration in Österreich in Wien statt.

Prof. Regina Pollak stellt die Projektergebnisse vBischof Andrej (Cilerdzic) und Prof. Prokschiv.l.: Dr. Sauer, Mag. Rogojanu, Bischofsvikar Dura

Zu Beginn begrüßte der Obmann des wissenschaftlichen Vereins von PRO ORIENTE, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prokschi, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an diesem Abend, besonders die Vertreter und Vertreterinnen aus der serbisch-orthodoxen und der rumänisch-orthodoxen Gemeinde mit ihren Vorstehern, Bischof Andrej Cilerdzic und Bischofsvikar Nikolaj Dura und die Vertreterin und die beiden Vertreter aus dem BMEIA.

Nach einem kurzen Rückblick über die Entstehungsgeschichte des Projekts und die drei durchgeführten Workshops, die im Kardinal-König-Haus stattfanden, gab Univ.-Prof. Dr. Regina Polak eine kurze Einführung, stellte die Ergebnisse vor und führte sowohl die fördernden, als auch die hemmenden Faktoren in der Integration aus.

Darauf folgten kurze Erfahrungsberichte von je einer Vertreterin und einem Vertreter aus den jeweiligen orthodoxen Gemeinden mit der anschließenden Möglichkeit zu Rückfragen.

Bischofsvikar Nikolaj Dura, der Leiter der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, entwickelte am Podium eine Theologie der Integration, indem er aus den Heiligen Schriften die entsprechenden Erzählungen in Erinnerung rief und deutlich machte, dass Migration wesentlich zur Geschichte des Volkes Gottes gehört und daher auch für die christliche Gemeinde ein Wesensmerkmal darstellt.

Danach berichtete Mag. Frank Sauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praktische Theologie, von seinen spezifischen Erfahrungen als Mitglied der anglikanischen Gemeinde hier in Österreich.

Zum Abschluss gab Univ.-Prof. Dr.Regina Polak der versammelten Runde stichwortartig noch wichtige und bedenkenswerte Aufgaben im Rahmen des Integrationsprozess mit auf den Weg, die in die Frage mündeten: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Vereinsobmann Prokschi bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und vor allem bei den Vertretern und der Vertreterin des Ministeriums für die finanzielle Unterstützung des Projekts.
Bericht: Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prokschi


Sektion: Wien