Pro Oriente Logo

Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Im Fokus: Naher Osten (Mai)

Jahrestagung der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens

Von 5.-6. Mai 2017 fand in Salzburg mit Unterstützung der PRO ORIENTE-Sektion Salzburg die Jahrestagung der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens - GSCO (www.gsco.info) statt.

v.l.: Prof. Hainthaler, Dr. Riedl, Prof. Pinggéra Teilnehmende der GSCO Tagung Salzburg

Reichtum und Gefährdung
Sie widmete sich der Thematik des Reichtums und der Gefährdung des orientalischen Christentums. Martin Tamcke (Göttingen), Dietmar W. Winkler und Cornelia B. Horn (Halle-Wittenberg) gaben Einblick in das Verältnis Christentum-Islam, die Gefährdung des orientalischen Christentums durch die Kriegshandlungen sowie in neue Forschungsmethoden. Jasmine Dum-Tragut, Aho Shemunkasho und Andreas Schmoller berichteten zu aktuellen Projekten des ZECO sowie zum Masterlehrgang Syrische Theologie in Salzburg.
Pro Oriente Vorstandsmitglied Dr. Andrea Riedel erhielt gemeinsam mit Dr. Manolis M. Ulbricht (Berlin) den Preis der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens (GSCO). Die GSCO ist eine Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich arbeitender Institute und Einzelpersonen im deutschen Sprachraum zur Förderung der Erforschung des christlichen Ostens und vergibt den renommierten Preis alle zwei Jahre. Andrea Riedl wurde für ihre hervorragende Dissertation „Kirchenbild und Kircheneinheit: Die theologischen Kontroversen zwischen Ost- und Westkirche im 13. Jh.“ prämiert.
Den Festvortrag hielt Heleen Murre-Van den Berg (Nijmegen/NL) zu Franz Werfels Werk „Musa Dagh“ und setzte dieses in Bezug zu den gegenwärtigen politischen Vorgängen im Nahen Osten.
Nähere Informationen zur Tagung finden Sie hier: GSCO Salzburg 2017 [pdf, 72.81 kb]

Sektion: Salzburg