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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Internationale Forschergruppe ´Confessio & Imperium´ (September)

Erstes Arbeitstreffen in Wien

Zwischen 28. und 29. September 2017 hat PRO ORIENTE das erste Arbeitstreffen der internationalen Forschergruppe ´Confessio & Imperium. Konfessionelle Dynamik und imperiale Ordnung im östlichen und südöstlichen Europa´ unterstützt.

Internationale Forschergruppe ´Confessio & ImperiuTeilnehmerInnen des Treffens u. Dr. J. Marte

Das Projekt wird von PD Dr. Mihai-D. Grigore (Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz, IEG) in Zusammenarbeit Dr. Florian Kührer-Wielach (Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, IKGS) organisiert und genießt die Beteiligung namhafter Wissenschaftler aus dem Bereich der Religionswissenschaft, Ost und Südosteuropäischer Geschichte, Byzantinistik, Rechtsgeschichte, Kirchengeschichte: Nebst Organisatoren waren präsent PD Dr. Christian Gastgeber, Dr. Johannes Preiser-Kapeller, Dr. Ekaterini Mitsiou, (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Byzanzforschung), Dr. Angela Ilic (IKGS), Akad. Dir. Dr. Ulrich A. Wien (Universität Landau), Dr. Zachary Chitwood (Johannes Gutenberg Universität Mainz), Prof. Dr. Alfons Brüning (Universität Amsterdam / Institute for Eastern Christian Studies Nijmegen), PD Dr. Thomas Németh (Ostkirchliches Institut Würzburg / Universität Würzburg), Dr. Heiner Grunert (LMU München).

Ziel des Arbeitstreffens, das mit einer Begrüßung seitens des Präsidenten von PRO ORIENTE, Dr. Johann Marte begann, war die intensive Diskussion des Konzeptes der Forschergruppe. Auf dem Programm standen folgende Punkte: 1. Gesamtkonzept (Titel, Zuschnitt, Fragestellungen, räumliche und zeitliche Eingrenzung), 2. mögliche Arbeitsformate, 3. mögliche Kooperationen und Anknüpfungspunkte (mit abgeschlossenen und laufenden Vorarbeiten), 3. Finanzierung, 4. Weitere Gruppen-Teilnehmer.

Das Ergebnis war der Entschluss der Teilnehmer, eine Quellen-Anthologie online zusammenzustellen mit dem Fokus auf Konfessionsbildung, Konfessionalisierung und konfessionelle Politik der europäischen Imperien (Byzantinisch, Osmanisch, Russisch, Habsburgisch) in den Kontaktzonen, insbesondere – aber nicht ausschließlich – im Donau-Karpaten-Raum, dort wo alle gleichzeitig aufeinander treffen. Der zeitliche Zuschnitt beginnt mit dem 13. Jahrhundert (mit der wichtigen Zäsur des Jahres 1204) und endet im post-imperialen Südosteuropa des 20. Jahrhunderts. Die Arbeitsgruppe ist offen für Miteinbeziehung neuer Teilnehmer wie z.B. aus den wichtigen Bereichen der Osmanischen Geschichte, der Judaistik und der Hungaristik.

Das nächste Treffen findet Mitte des nächsten Jahres statt und nimmt sich zum Ziel die Diskussion der ersten konkreten Schritte der Quellen-Anthologie: einzelne Themen, Seiten-Layout, Deadlines usw.

Die Organisatoren und die Mitglieder der Forschergruppe ‚Confessio & Imperium‘ bedanken sich herzlich für die professionelle Infrastruktur, kompetente Begleitung und Gastfreundschaft von PRO ORIENTE (Mag.a Dr.in Regina Augustin), die eine anregende und ertragreiche Arbeitsatmosphäre ermöglicht haben.

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