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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Ökumenischer Empfang in Salzburg (Jänner)

PRO ORIENTE-Sektion Salzburg

Beim diesjährigen Ökumenischen Empfang des Vorsitzenden des Komitees der PRO ORIENTE-Sektion Salzburg, Erzbischof Franz Lackner, nahm Prof. Dietmar W. Winkler, der Vorsitzende des Arbeitsausschusses, vor allem die Jubiläen des Jahres 2018 in den Blick.

Prof. Dietmar W. Winkler, Vorsitzender des ArbeitsDr. Augustin, Bararon und Dr. Cerny-Werner stellteSelfie mit Äbtissin em. Perpetua Hilgenberg OSB(v.li.) Erzbischof Lackner, Dr. Cerny-Werner, Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM

Insbesondere die Erzdiözese Salzburg blickt auf viele Ereignisse zurück, die Veränderung und neuen Schwung mit sich brachten. Unter anderen fand 1968 die erste Diözesansynode nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil im deutschsprachigen Raum in Salzburg statt. Die PRO ORIENTE-Sektion Salzburg bereitet deshalb im Gedenken an Erzbischof Edurard Macheiner, der die Weichen für die Synode stellte, ein Symposion vor. Ein weiteres wichtiges Jubiläum im ökumenischen Kontext ist wohl die Gründung des Weltkirchenrates 1948 in Amsterdam. Prof. Winkler verwies auf den PRO ORIENTE Summer Course 2018 in Wien, der sich diesem Jubiläum widmen wird.
Erzbischof Lackner betonte in seinen Grußworten, dass die Verschiedenheit der Kirchen eine Herausforderung sei, gesellschaftlich relevant und die damit Verbundene Spannung das Christentum reich erscheinen lässt. Gerade die Vielfalt des Christentums sei als nicht zu unterschätzende Stärke zu nennen.

Zu Gast waren Dr. Regina Augustin, die Leiterin des Generalsekretariats von PRO ORIENTE, Igor Bararon, Filmemacher und Dr. Roland Cerny-Werner, der an der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg lehrt. Sie stellten das neue und innovative Kurzfilmprojekt von PRO ORIENTE vor. KOMPENDIUM ÖKUMENE lautet der Titel einer 12-teiligen Kurzfilmreihe, die Fragen zum Thema Ökumene aufgreift und fundiert beantwortet. Dr. Cerny-Werner sprach über die Herausforderung, die Texte kurz und prägnant zu verfassen, da die Kurzfilme eine max. Länge von 5 Minuten haben sollten. Bararon betonte, dass die Kirche etwas zu sagen hat, aber die neuen medialen Möglichkeiten mehr nutzen sollte; daher brachte er auch die Idee dieser Reihe bei PRO ORIENTE ein. Dr. Augustin erklärte, dass die Videos öffentlich zugänglich sind und sich an all jene richten, die an der ökumenischen Arbeit interessiert sind.


Sektion: Salzburg

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