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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Die Ökumene erleben (Jänner)

Begegnung mit Theologiestudierenden

Mag. Markus Iby, der Ansprechpartner der Diözese Eisenstadt für Pastorale Ausbildungen für Theologiestudierende, besuchte gemeinsam mit acht Studierenden aus dem Burgenland PRO ORIENTE, um die Einrichtung kennen zu lernen und eine Blick in die ökumenische Arbeit mit den Ostkirchen zu werfen.

Teil dieses Treffens war auch eine Begegnung mit dem Griechisch-Orientalischen Metropoliten Arsenios (Kardamakis) in seiner Residenz am Fleischmarkt. Der Byzantinist Dr. Mihalo Popovic führte die Teilnehmenden durch die Kathedrale der „Heiligen Dreifaltigkeit“ am Fleischmarkt und zeichnete ein lebendiges Bild vom Gemeindeleben durch die Jahrhunderte bis heute.
Bei der Begegnung mit dem Metropoliten waren es vor allem praktische Fragen, die diskutiert wurden,
z. B. das Zusammenleben und die Schwerpunktsetzungen in orthodoxen Klöstern oder die Frage nach der Interkommunion.
Im Generalsekretariat von PRO ORIENTE verwies die Leiterin Dr. Regina Augustin vor allem auch auf die großen Erfolge und zeigte den Teilnehmenden die denkwürdige Wiener Christologische Formel, mit der es gelang, jahrhundertelange Mißverständnisse auszuräumen um sich auf den Weg zu einer vollkommenen Gemeinschaft zu machen. Bis heute sind die Orientalisch-Orthodoxen Kirchen für PRO ORIENTE ein fixer Bestandteil der täglichen Arbeit, so Augustin.
Die Begegnung machte die Studierenden nachdenklich, denn einfach sei die ökumenische Arbeit nicht, hängt sie doch von vielen verschiedenen Faktoren ab und belasten auch nicht-theologische Hindernisse oft wesentlich die Beziehungen zwischen den Kirchen.



Sektion: Wien

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