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Ohne den Heiligen Geist
blieben die Worte des
Evangeliums tote
Buchstaben.

Alterzbischof Otcenasek

Pro Oriente

Kommission Junger Orthodoxer und Katholischer Theologinnen und Theologen

Die 16 (acht katholische und acht orthodoxe) Mitglieder der 2011 gegründeten PRO ORIENTE Kommission junger Orthodoxer und Katholischer Theologinnen und Theologen kommen aus verschiedenen Regionen Europas und aus unterschiedlichen theologischen Fachrichtungen bzw. Berufsfeldern. Allen gemeinsam ist das Anliegen, die Beziehungen zwischen Ost und West auf verschiedenen Ebenen zu reflektieren, zu studieren und zu beleben.

Während der BeratungModeratorInnenpaar 2013Gruppenfoto 2014

Ausgangssituation

Der Römisch-Katholisch-Orthodoxe Dialog, der 1980 offiziell aufgenommen wurde, befindet sich in einer schwierigen Phase, die von unterschiedlichen theologischen, gesellschaftlichen und politischen Faktoren beeinflusst ist. Viele diagnostizieren diesem Dialog derzeit einen Stillstand. Für PRO ORIENTE ist es daher von besonderer Bedeutung, auf wissenschaftlicher Ebene neue Impulse zu erarbeiten, die ein Vorankommen auf dem Weg der Einheit beschleunigen können. Daher wurde die Kommission junger Orthodoxer und Katholischer Theologinnen und Theologen ins Leben gerufen.

Arbeitsweise und Ziele

Das Ziel ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens zu bieten und gleichzeitig frischen Geist und heilsame Unruhe zu verbreiten, um den stagnierenden Dialog zwischen der Römisch-Katholischen Kirche und den Orthodoxen Kirchen voranzutreiben.

Die Kommission arbeitet auf folgenden Ebenen:
- gemeinsame Lektüre konkreter Dialogdokumente des offiziellen katholisch-orthodoxen Dialogs und Austausch über aktuelle Entwicklungen
- Erarbeiten neuer ökumenischer Impulse
- Begegnung mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen bzw. Expertinnen und Experten des Dialogs
- Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vorträgen, Symposien und Publikationen

Im Rahmen der Sitzung 2013 wurden folgende Schwerpunktthemen zur weiteren Bearbeitung festgelegt:
- Gelingen und Scheitern des offiziellen Dialogs zwischen den Kirchen
- Inwiefern behindern ungeklärte Einheitsfragen den Dialog?
- Primatiale und synodale Strukturen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
- Praktisch konkrete und zeichenhafte Implementierung der Dialogergebnisse

Die Kommission wählt jeweils für ein Jahr ein gemischtkonfessionelles Moderationspaar, welches für die Planung des nächsten Treffens sowie für laufende Anfragen die Verantwortung trägt.

Mitglieder der Kommission junger Orthodoxer und Katholischer Theologinnen und Theologen

Moderationspaar 2016/2017:
Dr. Sergii BORTNYK, Ukraine
Dr.in habil. Michaela HASTETTER, Deutschland

Weitere Miglieder
Orthodoxe Kirche:
Dipl.-Theol. Stefanos ATHANASIOU, Schweiz
Mag. Miroljub GLIGORIC, Österreich
Dr. Zurab JASHI, Deutschland
Dr. Rade KISIC, Serbisch-Orthodoxe Kirche, Serbien
Dr. Givi LOMIDZE, Österreich
Dr. Alina Gabriela PATRU, Rumänien

Römisch-Katholische Kirche:
Dipl. Theol. Christian FÖLLER, Deutschland
MMag.a Andrea RIEDL, Österreich
P. Nikodemus SCHNABEL OSB, Israel
Dr.in Maria WERNSMANN, Deutschland
Mag. Florian WEGSCHEIDER, Österreich

Sektion: Wien