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Ökumene ist der
Imperativ des christlichen
Gewissens.

Erzbischof Alfons Nossol (Oppeln)

Pro Oriente

PRO ORIENTE Summer Course

Der PRO ORIENTE Summer Course soll NachwuchswissenschaftlerInnen eine Plattform bieten, um ihre Forschungen zu präsentieren und um sich zu vernetzen.

Summer Course 2015 Gruppenfoto mit Kardinal SchönbProf. Pablo ArgarateProf. Theresia HainthalerProf. Volker DrecollBegrüßung der TeilnehmendenKardinal Schönborn eröffntet den 1. PRO ORIENTE SuMMag. Andrea Riedl, Wissenschaftliche Leiterin

Ausgangssituation

Derzeit wird davon gesprochen, dass das Interesse von Theologiestudierenden aller Konfessionen an dem Themenkomplex Ökumene rückläufig ist. Gleichzeitig wächst aber die Gruppe junger ForscherInnen, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit für die Einheit der Kirchen relevanten Fragen im Rahmen ihrer Diplomarbeit/Dissertationsarbeit/Forschungsarbeit befassen.
PRO ORIENTE möchte vor diesem Hintergrund eine Plattform bieten, die eine internationale Vernetzung junger ökumenischer ForscherInnen aller Disziplinen ermöglicht und zugleich den Forschungsstand präsentiert.
Der anstehende Generationenwechsel in der Ökumene wird Veränderungen mit sich bringen. Durch ein rechtzeitiges Bemühen um die nächste Generation soll es möglich werden, kontinuierlich handlungsfähig zu sein.

Arbeitsweise und Ziel

Ausgewählte ExpertInnen werden im Rahmen von Hauptvorträgen mit den Teilnehmenden vertiefend an speziellen Fragestellungen arbeiten, die einen Über- bzw. Einblick in die thematischen Schwerpunkte des Summer Course bringen. Vertiefende Workshops bieten die Gelegenheit, gemeinsam wissenschaftlich zu arbeiten.

Ziele des Projektes:
- Förderung des fachlichen Austausches zw. NachwuchswissenschaftlerInnen und ExpertInnen
- Aufbau eines internatinalen und interdisziplinären Netzwerks
- Nachwuchsförderung und Generationenaustausch

Zielgruppe

Beim PRO ORIENTE Summer Course handelt es sich um ein Angebot für Graduierte, die mindestens einen BA-Abschluss nachweisen können, sowie für DoktorandInnen und JungwissenschaftlerInnen, die sich mit Patristik, Ökumenischer Theologie und (Kirchen-)Geschichte aus ökumenischer Perspektive befassen.

Idee und Konzept

Dr. Regina Augustin und MMag. Andrea Riedl

Summer Course 2015

Pneumatologie in der Alten Kirche - Patristische Studien als Basis und Quelle der Ökumene
Wien, 28. Juni - 1. Juli 2015

HauptreferentInnen:
- Univ.-Prof. Dr. Theresia Hainthaler (Christologie der Alten Kirche und Theologie des christlichen Ostens; Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen)
- Univ.-Prof. Dr. Volker Henning Drecoll (Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Alte Kirche; Evangelisch-Theologische Fakultät der Eberhard Karls-Universität Tübingen)
- Univ.-Prof. Dr. Pablo Argárate (Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie; Katholisch-Theologische Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz)

WorkshopleiterInnen
- Dr. Nino Sakvarelidze, Innsbruck
- Dr. Ioan Moga, Wien
- Fr. Dr. Frank Ewerszumrode OP, Mainz

Ausschreibung Summer Course 2015 [pdf, 54.99 kb]
Programm Summer Course 2015 [pdf, 152.94 kb]
Workshop Beschreibungen [pdf, 38.76 kb]
Hauptvorträge Beschreibung [pdf, 32.38 kb]

Bericht

Pressemeldung

Summer Course 2016

Ökumenischer Dialog: Wesen und Anspruch
Wien, 4. - 7. Juli 2016

ReferentInnen
- Bischof Dr. Gerhard Geige, Bischof von Magdeburg, Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz
- Univ.-Prof. Dr. Dimitra Koukoura, Saloniki
- Ass.-Prof. Dr. Rade Kisic, Orthodox-Theologische Fakultät, Universität Belgrad
- Dr. Thomas Stubenrauch, Ökumenereferent des Bistums Speyer
- Dr. Maria Wernsmann, Univeristät Münster
- Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler, Salzburg

Ausschreibung Summer Course 2016 [pdf, 52.13 kb]
Bewerbungsformular Summer Course [pdf, 28.18 kb]

Summer Course 2017

Theologie und Geschichte. Ein spannungsreiches Verhältnis
Wien, 3. - 6. Juli 2017

Referierende:
- Rev. Prof. Dr. Dagmar Heller, Ecumenical Institute Bossey, Switzerland, Executive Secretary for Faith & Order, World Council of Churches, Geneva
- Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Zentrum für Religionsbezogene Studien, Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie, Universität Münster
- Dr. Johannes Oeldemann, Johann-Adam-Möhler Institut für Ökumenik, Paderborn
- Dr. Andrea Riedl, Mitglied im Vorstand der Stiftung PRO ORIENTE Wien
- Univ.-Ass. Dr. Roland Cerny-Werner, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Salzburg

Summer Course 2017_Ausschreibung [pdf, 41.32 kb]

Veranstaltungen

Summer Course 2015
Pneumatologie in der Alten Kirche - Patristische Studien als Basis und Quelle der ÖkumeneDas Programm des PRO ORIENTE Summer Course verfolgt auf diesem Hintergrund drei Ziele:

1. Wichtige theologische Zeugnisse zur Pneumatologie vorrangig aus den ersten fünf Jahrhunderten (u. a. Origenes, Basilius der Große, Didymus der Blinde, Ambrosius, Augustinus, Athanasius, Gregor von Nazianz etc.) werden unter Anleitung von ausgewiesenen xpertInnen beleuchtet und diskutiert.

2. PRO ORIENTE verfügt über ein breites Netz an internationalen KonsultorInnen mit ...

Summer Course 2016
Ökumenischer Dialog: Wesen und AnspruchAuf diesem Hintergrund verfolgt der PRO ORIENTE Summer Course 2016 vier Ziele:

1. Eine einführende Klärung folgender Fragen durch ExpertInnen: Wie funktioniert der Dialog der Kirchen und welche Mechanismen tragen zum Gelingen bzw. Scheitern bei? Gibt es eine Hermeneutik des theologisch-ökumenischen Dialogs? Wie werden Dialogergebnisse rezipiert und gelesen?

2. Die Beschäftigung mit konkreten Beispielen aus den katholisch/orthodoxen bzw. ...

Bewerbungsfrist Summer Course 2016


Summer Course 2017
Theologie und Geschichte. Ein spannungsreiches VerhältnisDie Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der wechselvollen Geschichte der einen Kirche stellt für die vielen Kirchen in ihrem Denken und Handeln noch längst keine Selbstverständlichkeit dar. Die (geforderte) Treue zur Tradition und die (vorgebliche) Unwandelbarkeit der Lehre befördern eine „ahistorische“ Theologie, die ihre Reflexionen über den christlichen Glauben unabhängig vom historischen Kontext zu formulieren versucht. Eine solche „zeitenthobene“ Theologie erschwert den ...