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Ökumene ist der
Imperativ des christlichen
Gewissens.

Erzbischof Alfons Nossol (Oppeln)

Pro Oriente

Veranstaltungen

Juli 2016

Montag
4. Juli 2016 - Donnerstag
7. Juli 2016
Summer Course 2016

Ökumenischer Dialog: Wesen und Anspruch

  • Datum04. Juli 2016, 17:30 -
    07. Juli 2016, 14:30 Uhr
  • Ort
      Wien
  • Referierende
    • Bischof Dr. Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg, Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz
    • Univ.-Prof. Dr. Dimitra Koukoura, Department of Theology Aristotele University of Thessaloniki
    • Dr. Thomas Stubenrauch, Ökumenereferent des Bistums Speyer
    • Dr. Maria Wernsmann, Universität Münster
    • Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler, Fachbereich Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Salzburg
    • Ass.-Prof. Dr. Rade Kisic, Orthodoxe-Theologische Fakultät, Universität Belgrad

  • Partner
    • Institut für Historische Theologie (Fachbereich Theologie und Geschichte des christlichen Ostens), Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
      weitere Unterstützer:
    • ZECO – Zentrum zur Erforschung des Christlichen Osten, Universität Salzburg
    • Institut, Abt. II, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
    • Institut für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie, Universität Graz
    • Institut für Orthodoxe Theologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
    • Kirchengeschichte II der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Universität Tübingen
    • Ostkirchliches Institut an der Universität Würzburg
  • SektionWien
  • Statusöffentlich

Im Hinblick auf den ökumenischen Dialog zwischen den christlichen Kirchen steht das 20. Jahrhundert ganz im Zeichen des Aufbruchs und des Willens zur Einheit. Die Besorgnis über die Trennung der Kirchen wurde derart drängend, dass sie zur Initialzündung einer ökumenischen Bewegung wurde. Die Annäherung mittels Dialog(-prozessen), um dem Auftrag des Herrn zur Einheit gerecht zu werden (Joh 17,21), war und ist Sinn und Ziel der Ökumene, der sich auch die katholische Kirche durch die Errungenschaften des II. Vatikanums (1962-1965) öffnete.
Ökumenischer Dialog ist – ernst genommen – kein Selbstzweck, sondern hat ein erklärtes und gemeinsames Ziel vor Augen.

Auf diesem Hintergrund verfolgt der PRO ORIENTE Summer Course 2016 vier Ziele:

1. Eine einführende Klärung folgender Fragen durch ExpertInnen: Wie funktioniert der Dialog der Kirchen und welche Mechanismen tragen zum Gelingen bzw. Scheitern bei? Gibt es eine Hermeneutik des theologisch-ökumenischen Dialogs? Wie werden Dialogergebnisse rezipiert und gelesen?

2. Die Beschäftigung mit konkreten Beispielen aus den katholisch/orthodoxen bzw. katholisch/orientalisch-orthodoxen Dialogen.

3. PRO ORIENTE verfügt über ein breites Netz an internationalen KonsultorInnen mit Schwerpunkten in verschiedenen theologischen und geisteswissenschaftlichen Fachbereichen. Ein Forum aus ausgewählten Fachleuten, die den PRO ORIENTE Summer Course inhaltlich betreuen, wird den TeilnehmerInnen für die Präsentation ihrer jeweiligen (MA/DA/Diss/PhD)-Projekte im Plenum zur Verfügung stehen und Anregungen geben.

4. PRO ORIENTE will mit dem Summer Course eine Möglichkeit zur internationalen und interdisziplinären Vernetzung junger, ökumenisch interessierter WissenschafterInnen schaffen und den Austausch untereinander fördern.

Konzept:
- Dr.in Regina Augustin, Leiterin des Generalsekretariats von PRO ORIENTE
- Mag. Khrystyna Fostyak, ehem. Mitarbeiterin bei PRO ORIENTE
- MMag.a Andrea Riedl, Vorstandsmitglied von PRO ORIENTE
- Univ.-Prof. Dietmar W. Winkler, Leiter des Zentrums zur Erforschung des Christlichen Ostens, Universität Salzburg