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Ökumene bedeutet
(...) einen Austausch der
Gaben.

Enzyklika Ut Unum Sint

Pro Oriente
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Zitate

Kardinal Walter Kasper
Genau an demselben Wochenende, wo dieses Dekret über die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Bruderschaft Pius X. bekannt gegeben worden ist, hat der Papst in einer Predigt in St. Paul vor den Mauern zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen sich ausdrücklich, mit aller Deutlichkeit zur ökumenischen Bewegung bekannt. Ich kenne gar keinen anderen Kirchenführer, der so oft, so eindringlich und so klar über die Ökumene spricht und sich zur Ökumene bekennt [wie Papst Benedikt XVI.]. (Aus einem Interview mit Radio Vatikan am 18. Februar 2009)

Papst Benedikt XVI.
Der Völkerapostel verschrieb sich ganz der Einheit und der Einigkeit aller Christen.(erste Vesper, 28. Juni 2007)

Papst Benedikt XVI.
Bitten wir Gott, dass er uns (...) zum gemeinsamen Zeugnis für die Einheit befähige.

Bischof Michael Bünker
Die ökumenische Bewegung ist eine Lernbewegung im Umgang mit Unterschieden.

Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad:
Alexij II. hat nicht danach getrachtet, Autorität mit Macht aufzudrängen. Vielmehr ist es ihm darum gegangen, mit offenem Herzen auf die Menschen zuzugehen. Er ist überzeugt gewesen, dass die einzigen dauerhaften und echten Verbindungen zwischen den Menschen nur durch eine Liebe nach dem Vorbild Christi hergestellt werden können. (anläßl. des Todes von Patriarch Alexij II. im Dezember 2008)

Erzbischof Antonio Mennini, Nuntius in Russland
Er hat die russische Kirche durch die post-kommunistische Ära gesteuert und ihre Einheit bewahrt, ist den Zentrifugalkräften und Spannungen entgegen getreten und hat Versöhnung mit der Auslandskirche geschlossen (…). (über Patriarch Alexij II. anläßl. dessen Tod im Dezember 2008)

Kardinal Christoph Schönborn
Die russisch-orthodoxe Kirche ist nach dem Ende des Kommunismus aufgeblüht, zugleich aber ist sie auch den Herausforderungen und Krisen der modernen Gesellschaft ausgesetzt. (zum Tod des Moskauer Patriarchen Aleksij II. am 5.12.08)

Kardinal Walter Kasper
Das Ökumenische ist ein wesentliches und unabdingbares Element des Katholischseins. Es gilt: Je katholischer, umso ökumenischer, aber auch: je ökumenischer umso katholischer.

Papst Benedikt XVI.
Europa kann und darf seine christlichen Wurzeln nicht verleugnen. Sie sind ein Ferment unserer Zivilisation auf dem Weg in das dritte Jahrtausend. (Wien, Sept. 07)

syrischer Großmufti Scheich Ahmad Hassoun
Der Vatikan hat eine wesentliche Rolle beim Niederreißen der Berliner Mauer gespielt. Ich hoffe, dass er eine ähnliche Rolle auch bei der Zerstörung der Mauer einnehmen kann, die derzeit im Land des Friedens (Israel, Anm. d. Red. ) errichtet wird. (Anlaß: bei der offiz. Einladung an Papst Benedikt XVI. zum Paulusjahr 2008/09 Damaskus zu besuchen)

Bischof Hilarion Alfeev
Der Weg zur Wiederherstellung der christlichen Einheit führt durch die Erneuerung des Geistes der Liebe in uns selbst. Lassen wir in uns selbst, untereinander, im Umgang mit unseren Nächsten und unseren Kindern jene Liebe erstarken, die uns Christen von jenen Menschen unterscheiden soll, die außerhalb der Kirche stehen. Wenden wir uns in dieser Liebe an jeden Menschen, dem wir auf unserem irdischen Lebensweg begegnen, unabhängig davon, ob er orthodox, katholisch, Protestant oder Muslim, Jude oder Buddhist, gläubig oder ungläubig ist. (Aus seiner Predigt beim Gottesdienst zur „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen “, Wien – 20.1.08)

Kardinal Walter Kasper
Die Ökumene ist weder blockiert und erstarrt, noch ist sie tot; sie ist weltweit in eine neue Situation und in eine neue Phase eingetreten, in der sie neuen Herausforderungen begegnet. In einer sich rapid wandelnden, zunehmend eins werdenden Welt, in der gleichzeitig hochgefährliche weltweite Konflikte drohen, ist und bleibt Ökumene ein Impuls des Geistes Gottes zur Versöhnung und eine wichtige Baustelle für die Kirche der Zukunft. So kann und muss auch das 21. Jahrhundert, geb’s Gott, zu einem ökumenischen Jahrhundert werden. ( aus seiner Dankesrede am 8. Nov. 07 anlässlich der Überreichung des Ökumenischen Preises der Kathol. Akademie in Bayern)

Metropolit Staikos
Wir feiern den österreichischen Nationalfeiertag aus tiefer innerer Überzeugung mit, weil für die meisten von uns Österreich zur Heimat geworden ist. Gerade wir Wiener orthodoxen Griechen sind ein Beispiel und Vorbild für Integration und friedliches Zusammenleben in voller Treue zur eigenen Identität. ( Anläßlich des Nationalfeiertags-Gottesdienst in der Wiener griech.-orth. Kathedrale am 26. Okt. 07)

Bischof Manfred Scheuer
Der Rüstungswettlauf ist eine der schrecklichsten Wunden der Menschheit (...), ein unerträgliches Ärgernis, ein Verbrechen gegen Gott und die Menschen. Freiheit zerstört genau das, was sie zu verteidigen vorgibt: Freiheit, Würde und Leben der Menschen. (...) Es gibt keine Alternative zur Ökumene und zur Aufgabe, miteinander Gottes Friedensbewegung auf Erden zu sein." (Aus seiner Predigt beim Ökumenischen Friedensgebet zum UNO-Weltfriedenstag in der Wiener Donaucity-Kirche am 28. Sept. 07)

Papst Johannes Paul II.
Angesichts der gewaltigen Konsequenzen, die eine internationale Militäroperation für die Bevölkerung des Irak und das Gleichgewicht der ganzen Region des Mittleren Ostens hätte, die schon so schwer erprobt worden ist, aber auch für den Extremismus, der die Folge sein könnte, sage ich zu allen: Es ist immer noch Zeit zum Verhandeln; es ist immer noch Raum für den Frieden; es ist nie zu spät, zu einer Übereinkunft zu gelangen und die Gespräche fortzusetzen. (Ansprache zum Angelus-Gebet, 16. März 2003)

José Manuel Barroso
Der Beitrag der Kirchen zum europäischen Einigungsprozess ist umso relevanter, wenn er in einem ökumenischen Geist geschieht.

Metropolit Michael (Staikos) von Austria:
Zwischen Sibiu und Mariazell gibt es eine lebendige Verbindung, es ist gleichsam ein Regenbogen, der sich zwischen den beiden mitteleuropäischen Städten spannt, ein "Zeichen des Bundes", wie es im Alten Testament geschildert wird. Die Gleichzeitigkeit von Sibiu und Mariazell ist auch ein Hinweis darauf, dass die Christen Europas - katholische, evangelische, orthodoxe Christen - miteinander unterwegs sind, als das "pilgernde Volk Gottes".

Papst Benedikt XVI.
Das geistige Vermächtnis der Ostkirchen, das in der Lehre der Apostel und der Kirchenväter wurzle, "hat altehrwürdige liturgische, theologische und disziplinäre Traditionen hervorgebracht und erweisen, wie der 'Geist Christi' Kulturen und Geschichte fruchtbar machen kann. Gerade aus diesem Grund empfinde ich - genauso wie meine Vorgänger - Achtung und Zuneigung für die orthodoxen Kirchen: Denn wir sind ja durch eine besonders enge Bindung miteinander verbunden (...)". (Rom, 9. Juni 07)

Papst Benedikt XVI.
Er betonte seinen Wunsch, ein Pontifikat zu prägen, das „ein Pilgerweg zum Herzen des Ostens“ sei. Ohne einen ununterbrochenen Kontakt mit der Tradition der Ursprünge "gibt es für die Kirche Christi keine Zukunft". (Rom, 9. Juni 07)

Ökumenischer Patriarch Bartholomaios I.
"Der verewigte Kardinal König hatte sich für die Wiederherstellung der christlichen Einheit im Geiste der Ökumene nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und für den Dialog der Kirche mit den anderen Konfessionen, Religionen, Kulturen und geistigen Strömungen sehr energisch, erfolg- und segensreich eingesetzt, besonders durch die Stiftung Pro Oriente (…).“ In Wien, am 13. März 07



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