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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Neue Protektorin von PRO ORIENTE (Jänner)

Ehrung der emeritierten Äbtissin M. Perpetua Hilgenberg

Im Salzburger Bildungszentrum St. Virgil wurde die emeritierte Äbtissin von Stift Nonnberg, M. Perpetua Hilgenberg, mit der höchsten Ehrung der Stiftung PRO ORIENTE, dem Protektoren-Titel, ausgezeichnet.

v.li.: Winkler, Lackner, Hilgenberg, Arsenios, Kot

Bei einem Festakt im Bildungszentrum überreichte Erzbischof Franz Lackner Äbtissin Hilgenberg das von Kardinal Christoph Schönborn unterfertigte Ernennungsdekret.
Prof. Dietmar W. Winkler, Vorsitzender der PRO ORIENTE-Sektion Salzburg, würdigte die Äbtissin „als Zeugin des monastischen Lebens“ und Alterzbischof Alois Kothgasser unterstrich in seiner pointierten Laudatio die Bedeutung des monastischen Lebens für die Ökumene: Heiligkeit des Lebens und die persönliche Begegnung seien für die ökumenische Annäherung und Versöhnung von großer Bedeutung. Gerade Äbtissin Hilgenberg habe sich durch ihren ökumenischen Einsatz als „Brückenbauerin“ erwiesen. Der Wiener Griechisch-Orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) hielt den Festvortrag über Freiheit und Gehorsam in der orthodoxen Theologie und Kirche und überbrachte die Segenswünsche des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I.
M. Perpetua Hilgenberg betonte in ihren Dankesworten, dass ohne Gottes Wirken keine Fortschritte möglich seien. Sie selbst habe schon als Kind viele evangelische Freundinnen gehabt. Auch die Begegnung mit Kardinal Franz König, der als Theologieprofessor in Salzburg in den späten 1940er Jahren vorübergehend auf dem Nonnberg wohnte, sei für sie prägend gewesen. Die letzten Worte Kardinal Königs an Metropolit Michael Staikos: „Die Ökumene muss weitergehen!“, seien bleibend und dankend erinnerte Äbtissin Hilgenberg auch an die treue Salzburger Mäzenin der ostkirchlichen Ökumene, Maria Anna Mayr-Melnhof.



Sektion: Wien

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