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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Ökumenischer Empfang in der Steiermark (Mai)

800 Jahre Diözese Graz-Seckau

Am 9. Mai eröffnete Bischof Wilhelm Krautwaschl die Ausstellung „Grenze Öffnung & Heimat“ auf Schloss Seggau. Beim anschließenden ökumenischen Empfang anlässlich des Diözesanjubiläums wurden die Vertreter der christlichen Kirchen begrüßt. Eine besondere Ehre war das Beisein des Griechisch-Orthodoxen Metropoliten von Austria, Arsenios Kardamakis. Bischof Krautwaschl erinnerte in seiner Ansprache an die zweite Europäische Ökumenische Versammlung 1997 in Graz und an die Feier des Reformationsjubiläums in Graz im Vorjahr.

Metropolit Arsenios betonte in seinen Grußworten den wichtigen Beitrag der Steiermark zu einem friedlichen Miteinander. In diesem Zusammenhang ist auch das wertvolle Wirken der Theologischen Fakultät zu erwähnen, die ein eigenes Institut für Ökumene besitzt. Seit geraumer Zeit wird an der Grazer Universität versucht, den Studierenden den Reichtum der Orthodoxen Tradition zu erschließen. Die Orthodoxe Lehre und Spiritualität ist seit gut 40 Jahren in der Person von Prof. Grigorios Larentzakis vertreten.
Rückblickend lässt sich sagen, dass die Diözese Graz-Seckau mehrfach mutige Schritte gewagt hat. Die Stadt Graz hat sich in vielfältiger Weise als Stadt der Ökumene gezeigt. Ein ökumenischer Meilenstein für die Steiermark war die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung 1997 in Graz. Dank wurde ausgesprochen, dass vielfältige, ökumenische Bemühungen im alltäglichen Miteinander sichtbar sind: zum Beispiel die herzliche und wohlwollende Aufnahme Orthodoxer Gläubigen in verschiedenen Katholischen Kirchen und das Feiern ihrer Gottesdienste darin. Auch auf das positive Wirken von PRO ORIENTE und vom Ökumenischen Forum wurde dankend hingewiesen.

Sektion: Graz

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