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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Termine

Jänner 2006

Dienstag
17. Jänner 2006
19:00
Das Athos-Kloster Hilandar

Bericht über die Brandkatastrophe am 4. März 2004 und den Wiederaufbau

Vortrag mit Bild-Präsentation
  • Datum17. Jänner 2006, 19:00
  • Ort
      Bildungshaus St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5020 Salzburg
  • SektionSalzburg
  • Statusöffentlich

Der hl. Berg Athos - heute eine autonome Mönchsrepublik im Staat Griechenlands - ist seit über 1000 Jahren ein besonderer Hort des orthodoxen monastischen Lebens.

Das Athoskloster Hilandar ist seit seiner Gründung 1198 durch den Serbenkönig Stafan Nemanja von serbischen Mönchen bewohnt. Es gehört zu den ältesten und größten Klöstern des heiligen Berges. Das Kloster ist besonders reich an historischen Dokumenten, Kunstschätzen und Handschriften.

Im März 2004 hat eine Brandkatastrophe mehr als die Hälfte der Klostcranlagc verwüstet. Philipp Harnoncourt hat gemeinsam mit Dieter Dorner (ORF) eine große Hilfsaktion gestartet; beide haben zu Ostern 2005 Hilandar besucht und das vorläufige Sammel-Ergcbnis überbracht. Es soll ein Zeichen ökumenischer Solidarität sein, 800 Jahre nachdem Teilnehmer am 4. Kreuzzug
orthodoxe Klöster in Konstantinopel niedergebrannt und ausgeplündert haben.

Die Hilfsaktion wird fortgesetzt, denn der Schaden beträgt etwa 30 Millionen Büro. Für den Wiederaufbau wurde ein Zehn-Jahres-Plan festgelegt.

Programm

    Worte der Begrüßung
    Univ.Prof. DDr. Peter Hofrichter
    Leiter des Arbeitsausschusses von PRO ORIENTE Salzburg


    Univ.Prof. DDr. Philipp Harnoncourt
    Emeritus für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Universität Graz

    Das Athos-Kloster Hilandar
    Bericht über die Brandkatastrophe am 4. März 2004 und den Wiederaufbau

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