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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Termine

Dezember 2008

Donnerstag
4. Dezember 2008
19:00
"Er vertraute uns das Wort von der Versöhnung an" (2 Kor 5,19)

Der Stand des katholisch-orthodoxen Dialogs

Vortrag und Fotopräsentation
  • Datum04. Dezember 2008, 19:00
  • Ort
      Bulgarisch-orthodoxe Kirche, Kühnplatz 7, 1040 Wien
  • Referierende
      Claudia HENZLER
      International tätige Fotojournalistin mit Fokus auf den Themen Spiritualität und Interreligiöser Dialog (für Zeitschriften wie View-Magazin, Vatican oder Terra Santa sowie für die TV-Sender K-TV, Assisi Channel und TV Neuquen)

      Rudolf PROKSCHI
      Katholischer Priester und Theologe, Professor für Theologie und Geschichte des christlichen Ostens an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und Vorstandsmitglied der Stiftung PRO ORIENTE
  • SektionWien
  • Statusöffentlich


Können wir noch an der Kirchenspaltung festhalten? Der Stand des offiziellen ökumenischen Dialogs zwischen der Katholischen Kirche und der Orthodoxie

Am 30. Nov. 1979 kündigten Papst Johannes Paul II. und der Ökumenische Patriarch Demetrios I. von Konstantinopel den Beginn des offiziellen theologischen Dialogs zwischen ihren Kirchen an. In einer gemeinsamen Erklärung wurde die „feste Entschlossenheit“ deutlich zum Ausdruck gebracht, „alles Mögliche zu tun, um den Tag zu beschleunigen, an dem die volle Gemeinschaft zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche wiederhergestellt ist.“ Der theologische Dialog hat durchaus verheißungsvoll begonnen, kam aber nach der politischen Wende im Osten fast zum völligen Stillstand. Durch das neue Pontifikat Benedikts XVI. und durch eine Reihe neuer Mitglieder in der Dialogkommission konnte 2006 in Belgrad ein neuer Anfang gewagt werden. Wo stehen wir heute? Was sind die Themen, die aktuell verhandelt werden? Worin liegen die bedeutenden Fortschritte im ökumenischen Dialog? Was sind die Stolpersteine, die noch überwunden werden müssen? Diese und weitere Fragen wird Univ.Prof. Dr. Rudolf Prokschi in seinem Vortrag erörtern.

Das Heilige Land – auf der Suche nach ewigem Frieden

Acht Monate hat sie den Interreligiösen Dialog und Friedensbemühungen innerhalb des Heiligen Landes mit ihrer Kamera festgehalten. Daraus entstanden zahlreiche Artikel, Fotoreportagen und internationale Diashows mit offenen Gesprächen zum Thema Frieden. Nun präsentiert die Fotojournalistin Claudia Henzler auch in der bulgarisch orthodoxen Kirche ihre Fotoschau. Einladen sollen Ihre Impressionen zum Hinschauen und Hinterfragen – der Situation im Heiligen Land, aber auch der eigenen Situation im Hier und Jetzt. Nie sollen die Bilder nur „Hingucker“ sein, die einen Moment lang faszinieren und sich dann verflüchtigen. Statt sich auf die Konflikte zu fokussieren, sollen Bilder der Hoffnung zu Taten für den Frieden ermuntern. Wie ist Verständigung und Frieden also möglich? Im offenen Gespräch wird dieser Thematik im Anschluss an die Fotopräsentation Raum gegeben.

Programm

    Vortrag
    von Univ.Prof. Dr. Rudolf PROKSCHI

    zum Thema
    Können wir noch an der Kirchenspaltung festhalten?
    Der Stand des offiziellen ökumenischen Dialogs zwischen der Katholischen Kirche und der Orthodoxie


    und

    Fotopräsentation
    von Claudia HENZLER

    zum Thema
    Das Heilige Land – auf der Suche nach ewigem Frieden

    Im Anschluss laden wir zu Erfrischungen.

Partner


  • Bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde zum hl. Ivan Rilski in Wien
  • Österreichisch-bulgarische Gesellschaft

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