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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Ökumenisches Abendlob (Mai)

Gebet zum Pfingstfest in Salzburg

Organisiert von Matthias Hohla und Dominik Elmer luden die Stadtpastoral und das Ökumenereferat der Erzdiözese Salzburg gemeinsam mit PRO ORIENTE zu einem Ökumenischen Abendlob in den Salzburger Dom.

von li: Eisenbraun, Vrbasky, Andrej, Lackner, Papa

Zu Beginn der Feier zogen die Vertreter*innen der Kirchen musikalisch begleitet von einem Instrumentalensemble gemeinsam durch den Dom zum Altar: Erzbischof Franz Lackner, Bischof Andrej Cilerdzic mit dem serb.-orth. Pfarrer Dragan Eric und Zoran Vrbasky (Serbisch.Orth.); P. Ilias Papadopoulos (griech.-orth.); Superintendent Olivier Dantine (evang.); Generalvikar Martin Eisenbraun (altkath.); Pfarrerin Dorothee Büürma (evang.-meth.).
Mit dem Eröffnungsruf: "O Gott komm mir zu Hilfe", leitete Erzbischof Franz Lackner das Abendgebet ein, welches die Hoffnung zur Überwindung von Sprachbarrieren und Kulturgrenzen zwischen Menschen und Kirchen in der Kraft des Hl. Geistes beinhaltete.
Pfarrerin Dorothee Büürma entzündete im Mittelgang des Domes drei Kerzen unter dem Pfingsthymnus "Komm heil`ger Geist". Begleitet vom schwungvollen Gesang der Chorgruppe "Hohes C" waren die Gläubigen eingeladen, sich ihr Licht für die eigenen Kerzen zu holen. Die Predigt zur von Superintendent Olivier Dantine vorgetragenen Schriftlesung zum Pfingstfest kam von Generalvikar Martin Eisenbraun. Danach folgte ein orthodoxer Hymnus, vorgetragen von den serbischen und griechischen Teilnehmern. In den Fürbitten bezogen sich die Vertreter*innen der Kirchen auf die Kraft des Hl.Geistes, auch "damit wir die Grenzen der Konfessionen überwinden, um gemeinsam als Christen in dieser Welt zu wirken" (Bischof Andrej).
Das Ökumenische Abendlob, drückte den Aufbruch und Wunsch zur Einheit der Christen aus. Auch im gemeinsam gesungenen Psalm 27, Der Herr ist mein Licht und mein Heil, in Noten gesetzt vom großen Ökumeniker Prof. Philipp Harnoncourt, der wenige Tage zuvor verstorben war, liegt diese Betonung auf Zuversicht.
(Dr. Astrid von Aufschnaiter)

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