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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Termine

Juni 2021

Dienstag
22. Juni 2021
19:00 - 20:30
Der beschwerliche Weg zu einem gemeinsamen Osterdatum: Ökumenische Perspektiven

YouTube-Vortrag

  • Datum22. Juni 2021, 19:00 - 20:30 Uhr
  • Ort
      YouTube-Kanal von PRO ORIENTE
  • Referierende
      Einleitende Worte: Univ.-Prof. DDr. Pablo ARGARATE
      Vortrag: Univ.-Prof. i.R. Dr. Basilius J. GROEN
      Diskussionsleitung: Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter EBENBAUER
  • SektionGraz
  • Statusöffentlich

Online-Vortrag von Univ.-Prof. Dr. i. R. Basilius J. GROEN (Graz ) im YouTube-Kanal von PRO ORIENTE: https://www.youtube.com/channel/UC9AFMp7-PrDF_Xf7n8rj0_Q?view_as=subscriber


Das Bestreben, ein gemeinsames Osterdatum für alle Kirchen zu finden, existiert schon sehr lange, schon seit den ersten Jahrhunderten der Christenheit. Es ist auch ein anstrengendes Unterfangen, denn es gibt nicht nur Kompromisse, die oft mühevoll erreicht werden mussten, sondern auch immer wieder neue Rückschritte und das hartnäckige Festhalten an altgewohnten konfessionellen Praktiken. Das Thema wurde vor Kurzen wiederum aktuell, als kürzlich Erzbischof Job (Getcha) von Telmessos vom Ökumenischen Patriarchat anregte, dass die Ost- und Westkirchen ab dem Jahr 2025 – anlässlich des Jubiläums des Konzils von Nizäa (325, also vor fast 1700 Jahren) – das Osterfest an einem gemeinsamen Datum begehen würden. Der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, hat diesen Vorschlag begrüßt und erklärt, dass man sich in der Tat anstrengen sollte, um die Anregung in die Praxis umzusetzen.

Univ.-Prof. i.R. Dr. Basilius J. Groen
Nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Neugriechisch in Nijmegen und in Amsterdam, spezialisierte er sich in Trier in der Liturgiewissenschaft, und als Stipendiat des griechischen Staates an der Aristoteles-Universität Thessaloniki in der orthodoxen Liturgie und byzantinischen Kunst.
Nach beruflichen Stationen an der Katholischen Universität Nijmegen (nun: Radboud-Universität) und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster war er von 2002 bis 2018 Ordinarius für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie sowie Vorstand des Instituts für Liturgiewissenschaft, christliche Kunst und Hymnologie an der Universität Graz. Von 2007-2019 war er auch UNESCO-Professor für den interkulturellen und interreligiösen Dialog in Südosteuropa. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Rom an das Päpstliche Liturgische Institut Sant’Anselmo und an die Universität Yale. Er ist in zahlreichen internationalen ökumenischen und wissenschaftlichen Verbänden tätig.
Weitere Infos unter https://www.b-groen.org/


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