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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Termine

Februar 2017

Dienstag
7. Februar 2017 - Freitag
10. Februar 2017
Liturgie als Chance und Herausforderung für die Ökumene

Beiträge der Liturgiewissenschaft für die Einheit der Kirchen

  • Datum07. Februar 2017, 17:30 -
    10. Februar 2017, 12:30 Uhr
  • Ort
      Katholische Privat-Universität Linz, Bethlehemstraße 20, 4020 Linz
  • Referierende
      Mor Polycarpus Augin Aydin (Niederlande), Erzpriester Dr. Georgios Basioudis (Deutschland), Dipl.-Theol. Predrag Bukovec (Österreich), Prof. Dr. Basilius Groen (Österreich), Dr. Dorothea Haspelmath-Finatti (Österreich), Dr. Alexandru Ionita (Rumänien), Univ.-Ass. Dr. Liborius Lumma (Österreich), Mag. Ramez Mikael (USA), Dr. Irene Mildenberg (Deutschland), Bischof Armash Nalbandian (Syrien), Dr. Nino Sakvarelidze (Österreich), Prof. Dr. Dorothea Sattler (Deutschland), Prof. Dr. Reinhard Thöle (Deutschland), Dr. Baby Varghese (Indien), Mag. Florian Wegscheider (Österreich)
  • StatusNicht öffentlich

Die Forschungsarbeiten von Theologen und Theologinnen aller großen Konfessionen im Bereich der Liturgiewissenschaft haben in den letzten Jahren wichtige Ergebnisse erbracht. Es gilt nun, diese Vorarbeiten auf ihre ökumenische Bedeutsamkeit hin zu prüfen. Historische, systematische und pastorale Aspekte sollen zur Sprache kommen. Gerade die Feier der Liturgie stellt für das Christentum ein zentrales Element des gläubigen Lebens dar. Dass die Kirchen dies nach wie vor getrennt tun, wird von vielen, besonders an hohen Festtagen, als schmerzhaft empfunden.


Die Veranstalter der Tagung wollen nun erstmals die neuen Forschungsergebnisse aus den vier großen Traditionen, katholisch, protestantisch, orthodox und orientalisch-orthodox, im Rahmen von Workshops präsentieren, diskutieren und auf Gemeinsamkeiten hin überprüfen.
Gerade der Bereich der Liturgischen Theologie, der international und ökumenisch an Bedeutung gewinnt, eröffnet hier eine neue Perspektive: Die Feier der Liturgie selbst birgt ökumenisches Potenzial, weil die verwandelnde Kraft des dreieinigen Gottes in den Gottesdiensten der noch getrennten Traditionen am Werk ist.
Am Beginn der Tagung stehen drei Vorträge, die die aktuellen Konzepte der Liturgie(-wissenschaft) und die damit verbundenen ökumenischen Herausforderungen und Möglichkeiten darstellen werden.
Ziel ist es, die Übereinstimmungen im Bereich der Liturgie herauszuarbeiten, um daraus im Weiteren auch mögliche Schritte in Richtung eines gemeinsamen Liturgieverständnisses und einer gemeinsamen Liturgiefeier zu setzen. Dies ist auch Teil des gegenwärtigen Versöhnungsprozesses zwischen den Kirchen auf dem Weg zur Wiederherstellung der Einheit.


Bei Interesse im Generalsekretariat melden: office@pro-oriente.at oder +43-1-5338021-1

Programm

Partner


  • Verein PRO ORIENTE – Gesellschaft zur wissenschaftlichen Erforschung der ökumenischen Beziehungen
  • Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie, Katholische Privat-Universität Linz
  • Institut für Historische Theologie, Fach Liturgiewissenschaft und Sakremententheologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
  • Institut für Liturgiewissenschaft, Christliche Kunst und Hymnologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Graz
  • Fachbereich Liturgiewissenschaft und Sakremententheologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Salzburg
  • Institut für Bibelwissenschaft und Historische Theologie, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Innsbruck
  • Institut für Religion und Frieden, Katholische Militärseelsorge Österreich

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