Erzbischof Grünwidl: Herzliche Begegnung mit dem Kuratorium von PRO ORIENTE
19. May 2026
Gemeinsame Festmesse zu Christi Himmelfahrt im Stephansdom und Austausch im Erzbischöflichen Palais
Wien, 19.05.26 (poi) Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat die Arbeit der Stiftung PRO ORIENTE gewürdigt und seine Verbundenheit mit den Zielen und Projekten der Stiftung bekundet. Zahlreiche Kuratoriumsmitglieder von PRO ORIENTE feierten am Christi Himmelfahrtstag auf Einladung des Erzbischofs das Hochamt im Wiener Stephansdom mit, dem Grünwidl auch vorstand. Im Anschluss trafen sie im Erzbischöflichen Palais zu einer persönlichen Begegnung und zum Austausch mit dem Erzbischof zusammen. Ebenso stand ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Der Wiener Erzbischof ist der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung.
Schon in seiner Predigt beim Festgottesdienst ging der Erzbischof auf die Stiftung ein, die Kardinal Franz König im November 1964 - zur Zeit des 2. Vatikanischen Konzils - gegründet hatte, "um Kontakte zu den Kirchen des Ostens - damals noch hinter dem Eisernen Vorhang - zu knüpfen". In den vergangenen Jahrzehnten, so Grünwidl, "wurden durch viele Gespräche, Begegnungen und vor allem durch menschliche Kontakte Brücken zu unseren östlichen Schwesterkirchen geschlagen". Und der Erzbischof fügte hinzu: "Wenn die Kirche gesund bleiben will, muss sie auf dem Weg bleiben, immer neue Wege suchen, so wie PRO ORIENTE seit mehr als 60 Jahren Wege zur Versöhnung und zur Einheit sucht, in den letzten Jahren verstärkt vor allem durch Jugendprojekte."
Besonders hob Grünwidl auch einen Grundsatz von PRO ORIENTE hervor: "Wir schaffen Wege, indem wir sie gemeinsam gehen." Dies sollte für die gesamte Kirche gelten: "Österlich leben wir dann, wenn wir unseren Lebensweg nach dem Evangelium ausrichten und aufeinander zugehen; wenn wir gemeinsam unterwegs sind", so Erzbischof Grünwidl.
PRO ORIENTE-Präsident Clamens Koja zeigte sich im Anschluss an die Messe und Begegnung mit dem Erzbischof dankbar für die gemeinsame Zeit. Er sei u.a. auch dafür dankbar, "dass unser Kuratoriums-Vorsitzender in seiner Predigt die Mission von PRO ORIENTE für das christliche Zeugnis heute ausbuchstabiert hat". Dass Grünwidl das PRO ORIENTE-Motto "Wir schaffen Wege, in dem wir sie gemeinsam gehen" in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellte, "erfüllt uns ebenso mit Freude auf die neuen Wege mit unserem Erzbischof", so Präsident Koja.