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Neues PRO ORIENTE-Programm für jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

25. September 2026

Bewerbungen für "PRO ORIENTE Emerging Scholars-Programm" ab sofort möglich

Poi

Wien, 25.09.26 (poi) Unter dem Motto "Neue theologische Ansätze im Dialog zwischen Ost und West im 21. Jahrhundert" lädt die Stiftung PRO ORIENTE junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem neuen akademischen Programm ein: dem "PRO ORIENTE Emerging Scholars-Programm (PO-ES)". 

Im Rahmen des Kurses werden sich bis zu 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Fachbereich Theologie und verwandten Disziplinen darum bemühen, angeleitet von Ökumene-Expertinnen und -Experten neue Wege in der Begegnung und Zusammenarbeit unter den Kirchen auszuloten und tragfähige künftige ökumenischen Modelle zu diskutieren. Das PO-ES Thema reagiert auf die deutlich spürbaren Veränderungen in der religiösen Landschaft, vor allem im Blick auf die Beziehungen zwischen Kirche und Staat/Politik sowie auf unterschiedliche Formen von Zugehörigkeiten sowohl auf konfessioneller als auch auf individueller Ebene. 

Der Kurs besteht aus einer mehrteiligen Online-Phase ab November 2026 sowie einer Präsenzphase in Wien vom 29. August bis 3. September. Bewerbungen sind ab sofort (und bis 19. Oktober) möglich. 

PO-ES ist eine Kooperation zwischen PRO ORIENTE und dem Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Universität Regensburg. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden 4 ECTS-Punkte und eine Teilnahmebescheinigung von PRO ORIENTE. 

Verantwortlich für das Programm sind Prof. Andrea Riedl (Regensburg); Prof. Pablo Argárate (Graz) und Viola Raheb (PRO ORIENTE). Zu den Lehrenden gehören Prof. Peter De Mey (Leuven, Belgium), Ani Ghazaryan Drissi (Geneva, Switzerland), Alexandru Ioniță (Sibiu, Romania) und Prof. Astrid Kaptijn (Fribourg, Switzerland). 

PRO ORIENTE engagiert sich für die Stärkung der konstruktiven Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen sowie den orientalisch-orthodoxen Kirchen und stützt sich dabei auf langjährige Erfahrung in der Annäherung von Kirchen, die seit Jahrhunderten getrennt sind. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die Stiftung Forschungsprojekte, Symposien, Konferenzen, Konsultationen, Vorträge und andere wissenschaftliche Veranstaltungen. 

Ebenso fördert PRO ORIENTE die Veröffentlichung einschlägiger wissenschaftlicher Arbeiten und bemüht sich um den Aufbau von akademischen und ökumenischen Netzwerken, gerade auch unter jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. 

Infos zur Bewerbung: https://www.pro-oriente.at/media/downloads/Call-for-Applications-PO-ES-2026-27.pdf