Pro Oriente
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Wien: PRO ORIENTE brachte junge Nahost-Christinnen und -Christen aus Europa zusammen

06. Juli 2026

Workshop von 3. bis 5. Juli in Wien - Entwicklung neuer Perspektiven für innerkirchliches und gesellschaftliches Engagement der jungen Generation

POI 06 07 2026

PRO ORIENTE

Wien, 06.07.26 (poi) Elf junge Akademikerinnen und Akademiker, die Nahost-Kirchen angehören, aber inzwischen in Europa zu Hause sind, haben am vergangenen Wochenende in Wien an einem PRO ORIENTE-Workshop teilgenommen. Die jungen Leute sind in ihren eigenen Kirchen, in der ökumenischen Arbeit oder in der Gesellschaft aktiv und engagieren sich für den ökumenischen Dialog. Das Treffen bot ihnen eine Plattform, um sich über ihre Identitäten und das Leben in Europa, die Verbindung zu den Heimatländern und Kirchen sowie die Öffnung zu neuen gesellschaftlichen und ökumenischen Kontexten auszutauschen sowie neue Perspektiven für innerkirchliches und gesellschaftliches Engagement zu entwickeln. 

Inhaltlich begleitet wurden die Teilnehmenden von der libanesischen maronitischen Theologin Prof. Souraya Bechealany, dem ebenfalls aus dem Libanon stammenden maronitischen Theologen Fr. Rouphael Zgheib sowie PRO ORIENTE-Programmdirektorin Viola Raheb. Die Bereitstellung von ökumenischen Räumen und die Begleitung der jungen Leute seien Dienste sowohl an den einzelnen Personen als auch an den Kirchen des Nahen Ostens und Europas, bilanzierte Raheb. Die jungen Leute seien Bindeglieder zwischen ihren Heimatländern und ihren neuen Lebenswelten. "Sie zeigen uns, wie viele begabte Menschen und welche professionellen Ressourcen wir in unseren Kirchen haben, die wir einbeziehen können auf dem Weg zu mehr Einheit in der Zukunft", so Raheb wörtlich. 

Die Gruppe werde zunächst online weiterarbeiten, ein nächstes physisches Treffen wurde angedacht. Fazit von Raheb: "Für einige der Teilnehmenden, die bereits in anderen Formaten dabei waren, ist PRO ORIENTE inzwischen ein bedeutender Raum des spirituellen und ökumenischen Dialogs geworden."