Pro Oriente Logo

Die Ökumene muss
weitergehen!

Franz König

Pro Oriente

Ökumene im Zeichen des Miteinanders von „unterschiedlich begabten Menschen“

13. Gottesdienst dieser Art am 22. April in der katholischen Pfarrkirche Namen Jesu in Wien-Meidling – Ökumenischer Rat der Kirchen, Erzdiözese Wien, Caritas, Diakonie und Schwesterngemeinschaft „Caritas Socialis“ laden gemeinsam ein

Wien, 20.04.17 (örkö) Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) setzt wieder ein Zeichen für das Miteinander von „unterschiedlich begabten Menschen“ (in früherer Diktion: „Menschen mit und ohne Behinderung“). Am Samstag, 22. April, findet um 15 Uhr wieder ein solcher Gottesdienst der Begegnung in der katholischen Pfarrkirche Namen Jesu am Schedifkaplatz in Wien-Meidling statt. Es ist bereits der 13. Gottesdienst dieser Art in der Kirche am Schedifkaplatz; die Initiative ging ursprünglich auf die legendäre „Mutter der Ökumene“, Oberin Christine Gleixner, zurück. Titel und Thema des Gottesdienstes am 22. April sind die im Johannes-Evangelium überlieferten Worte des auferstandenen Jesus an Maria von Magdala: „Halte mich nicht fest!“ Nach dem Gottesdienst wird zu einer Agape geladen, um die Begegnung von Mensch zu Mensch zu ermöglichen.

Kirche und Veranstaltungsräume am Schedifkaplatz sind rollstuhlgerecht; Übersetzung in Gebärdensprache ist vorgesehen. Für die musikalische Gestaltung sorgt „Rhythmix“, ein „inklusiver“ Chor aus Retz. Als Einladende zeichnen gemeinsam der Ökumenische Rat der Kirchen, die „Kategoriale Seelsorge“ der Erzdiözese Wien, Caritas, Diakonie und die Schwesterngemeinschaft „Caritas Socialis“.

In der Gestaltung des Gottesdienstes kommt die Bandbreite der Ökumene in Wien zum Ausdruck. Weihbischof Franz Scharl, der emeritierte altkatholische Bischof Bernhard Heitz, der St. Pöltner Ordinariatskanzler Gottfried Auer, der rumänisch-orthodoxe Pfarrer Florin-Razvan Gasca, die evangelische Lektorin Rosmarie Goeritz, der Pfarrer von Namen Jesu, Helmut Ringhofer, und sein Amtsvorgänger Henk Landman (Jahrzehnte hindurch Symbolgestalt einer am Zweiten Vatikanischen Konzil orientierten Kirche) haben liturgische Aufgaben übernommen. (ende)