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Die Ökumene muss
weitergehen!

Franz König

Pro Oriente

„Ökumene der Reliquien“ zwischen Rom und Moskau geht weiter

Die Marchesa Immacolata Solaro del Borgo schenkte der Ural-Metropole Jekaterinburg eine Reliquie der Heiligen Katharina von Alexandrien

Moskau-Rom, 17.07.17 (poi) Die „Ökumene der Reliquien“ zwischen der katholischen Kirche in Italien und der russisch-orthodoxen Kirche geht weiter. Die Marchesa Immacolata Solaro del Borgo – die seit 25 Jahren immer wieder nach Russland fährt und Kirchen und Klöster mit Reliquien beschenkt – hat der Ural-Metropole Jekaterinburg ein Reliquiar mit einer Reliquie der Heiligen Katharina von Alexandrien überbracht. Die Heilige Katharina wird als die Schutzpatronin von Jekaterinburg verehrt. Das Reliquiar enthält außer der Reliquie der Schutzpatronin auch Reliquien der Apostel Philippus und Jakobus. Der orthodoxe Metropolit von Jekaterinburg, Kyrill (Nakonetschnyj), dankte der Marchesa in herzlichen Worten. Sobald die neue Katharinenkirche in der Stadt fertiggestellt ist, wird das Reliquiar einen Ehrenplatz in dem Gotteshaus einnehmen.

Immacolata Solaro del Borgo hatte sich auch für den Bau der russisch-orthodoxen Katharinenkirche auf dem Monte del Gallo im Park der Villa Abamelek, Residenz des russischen Botschafters in Rom, eingesetzt. Villa Abamelek, eine der grandiosen römischen Stadtvillen des 17./18. Jahrhunderts, war 1907 von dem russisch-armenischen Fürsten Semjon S. Abamelek-Lazarew erworben worden. (ende)