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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

ICO-Tagung (September)

Israel – Palästina – Jordanien. Leben im Konflikt und im Miteinander

Eine Programmumstellung brachte es mit sich, dass die Teilnehmer unmittelbar nach Eröffnung der Tagung durch ICO-Obmann Dr. Slawomir Dadas und Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer mit der dramatisch zugespitzten Situation der Flüchtlinge in Syrien, der Türkei, Jordanien und vor allem im Libanon konfrontiert wurden.

Nach Einschätzung von Stefan Maier, Auslandsreferent der Caritas Salzburg, besteht keine Aussicht auf Entspannung.
Fr. Raed Abusachlia, Generaldirektor der Caritas Jerusalem, berichtete über die bedrückende Lage der Palästinenser, speziell der Christen, im „ewigen“ Konfliktherd Israel/Plästina. Erzbischof Maroun Lahham, Patriarchalvikar von Jordanien, konnte im öffentlichen Abendvortrag von einem relativ gesicherten und gut in der Gesellschaft verankerten Status der Christen in Jordanien berichten. Aufschlussreich waren die Informationen über die Vielfalt der in Jordanien vertretenen Kirchen.
Am zweiten Tagungstag erinnerte der vor kurzem zum Administrator der Jerusalemer Dormitio-Abtei gewählte P. Nikodemus Schnabel u.a. daran, dass in Israel mehr hebräisch sprechende Christen (Nachfahren von Migrant/innen) leben als Christen palästinensisch-arabischer Herkunft.

Zum Verlauf der Tagung siehe:
Tagungsprotokoll_ICO-Tagung_2016 [pdf, 112.3 kb]

Sektion: Salzburg