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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Libanon. Im Spannungsfeld der Flüchtlingskrise (Oktober)

30 Jahre PRO ORIENTE-Sektion Linz

Am 19. Oktober 2017 beging die PRO ORIENTE- Sektion Linz ihr 30-jähriges Bestehen in den Linzer Redoutensälen mit einem Symposium zum Thema „Libanon. Im Spannungsfeld der Flüchtlingskrise“.
Der Vorsitzende der PRO ORIENTE-Sektion Linz, Landeshauptmann a. D. Josef Pühringer, verwies bei der Feier auf die Bedeutung der Stiftung PRO ORIENTE, die von Kardinal Franz König vor mehr als 50 Jahren gegründet worden war, um dem inoffiziellen Dialog zwischen katholischer und orthodoxer Kirche zu dienen.

Bischof em. Dr. M. Aichern u. Dr. D. Fiedler Mag. F. Wegscheider, P. M. A. Tanous, Mag. M. A. WMag. M. A. Wrba, P. M. A. Tanous u. St. Maier, MASymposium anlässlich des 30jährigen Bestehens der Mag. F. Wegscheider mit den ReferierendenDr. Wolfgang Weidl und MMag. Stefan Gugerel beim S

Im Zusammenhang mit dem Symposium nannte Pühringer die Bewusstmachung der Situation der Christen im Nahen Osten als eines der derzeitigen Ziele der Sektion. Es gehe um einen authentischen Lagebericht, denn vielen sei die dramatische Lage der verfolgten Christen nicht bekannt, man fühle sich von den Entwicklungen im Nahen Osten nicht berührt. Als weitere Schwerpunkte wurden die Verbindung mit der orthodoxen Kirche in Tschechien und der Slowakei, die Besuchsökumene und die Entdeckung der so vielfältigen östlichen Tradition des Christentums genannt.
Unter den zahlreichen Gästen wie Prof. em. Hans Hollerweger, Gründer der Initiative Christlicher Orient (ICO), Staatssekretär a. D. Helmut Kukacka, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), sowie Dr. Johann Marte scheidender Präsident von PRO ORIENTE, begrüßte Pühringer bei der Jubiläumsfeier besonders den emeritierten Linzer Bischof Maximilian Aichern, während dessen Amtszeit die Gründung der PRO ORIENTE-Sektion Linz erfolgt war.
Anschließend referierten Mag. Marian Alexander Wrba, der österreichische Botschafter in Beirut, P. Malek Abou Tanous, der Generalobere der Kongregation libanesisch-maronitischer Missionare, und Stefan Maier, MA, der Koordinator der Nahost-Hilfe der Caritas Österreich über die Situation im Libanon aus politischer, kirchlicher und caritativer Sicht. Dabei wurde deutlich, welch massive Auswirkungen der Syrien-Konflikt auf den Libanon hat. Daraus ergeben sich auch für die Kirchen vor Ort neue Notwendigkeiten, aber auch Möglichkeiten, die beim Symposium ebenfalls aufgegriffen und thematisiert wurden.
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Sektion: Linz