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Ökumene ist der
Imperativ des christlichen
Gewissens.

Erzbischof Alfons Nossol (Oppeln)

Pro Oriente

Veranstaltungen

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Dienstag
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The Glorious Past

The History of the Church of the East in China as Symbol among the East Syrian Christians in the 20th Century

96. Ökumenische Akademie
  • Datum00. 0000
  • Ort
      Bildungshaus St. Virgil
      Ernst-Grein-Strasse 14
      5020 Salzburg
  • Sponsor
      Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
  • Partner
    • Mayr-Melnhof Institut für den Christlichen Osten
    • Fachbereich Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte,
    • Universität Salzburg
  • SektionSalzburg
  • Statusöffentlich


„Kirche des Ostens“ wurde in der Antike jene Kirche genannt, die sich außerhalb, im Osten des Römischen Reiches ausbreitete. Schon im 7. Jh. erreichte diese sogenannte “nestorianische” (richtig: ostsyrische) Christenheit über die Seidenstraße Zentralasien, Indien und den chinesischen Kaiserhof der Tang Dynastie. Im Mittelalter, zur Zeit der Mongolen, war die Kirche des Ostens die geographisch größte Kirche des Christentums.

Zum dritten Mal treffen sich ca. 50 WissenschaftlerInnen aus China, Japan, Indien, Türkei, USA, Australien, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Italien, Kanada, Österreich etc. in Salzburg zur „International Conference on the Church of the East in Central Asia and China“. Es werden die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Theologie, Philologie, Inschriften, Handschriften und Archäologie zum ostsyrischen Christentum präsentiert und diskutiert.

Die Konferenz wird mit diesem öffentlichen Abendvortrag eröffnet.

Prof. Dr. Martin Tamcke, geb. 1955. Studium der evangelischen Theologie, Philosophie und Orientalistik. Professor für Ökumenische Theologie und Orientalische Kirchen- und Missionsgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, dzt. Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät. Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften, Konsultor von PRO ORIENTE sowie Mitglied der Kommission für den Dialog der EKD mit der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Forschungsschwerpunkte: Christlich-islamische Koexistenz, Syrische Kirchengeschichte, Orientalisch-okzidentale Interaktion. Forschungsprojekte zu den lutherischen Nestorianern im iranischen Aserbaidschan, zu den Kontakten der lutherischen Mission zu Syrern und Armeniern, Editionsprojekt zu den Akten der Herrnhuter Brüderunität zu Ägypten.