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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Goldenes Doktorjubiläum von Prof. Larentzakis (Juni)

Einer „Sternstunde“ der ökumenischen Entwicklung in Österreich – und über dessen Grenzen hinaus – wurde am 14. Juni in Innsbruck gedacht. Bei einem Akademischen Festakt in der Dogana wurde das „Goldene Doktorjubiläum“ des emeritierten Grazer Theologieprofessors Grigorios Larentzakis gefeiert.

Er war 1969 der erste Orthodoxe, der an einer Katholisch-Theologischen Fakultät in Österreich das Doktorat in Theologie erlangte. Im System der konfessionsgebundenen theologischen Fakultäten in Österreich war es einmalig, dass er als orthodoxer Theologe später in Graz Mitglied einer katholischen Fakultät wurde. 1990 wurde dort eine eigene Abteilung für Ostkirchliche Orthodoxie (seit 2001 „Sektion für Orthodoxe Theologie“) errichtet und Prof. Larentzakis zu deren Leiter bestellt. 2007 trat er in den Ruhestand. Larentzakis, der sich zur dialogbereiten Linie der berühmten Theologischen Hochschule des Ökumenischen Patriarchats auf der Insel Halki im Marmara-Meer bekennt, war wesentlich daran beteiligt, dass die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV2) 1997 in Graz stattfand. Auf ihn gehen die seit 1971 bestehenden engen Kontakte mit der Orthodoxen Akademie von Kreta zurück. Larentzakis ist u.a. Vizevorsitzender der PRO ORIENTE- Sektion Graz, Mitglied des „Ökumenischen Forums christlicher Kirchen in der Steiermark“ und verschiedener Gremien der „Konferenz Europäischer Kirchen“ (CEC).


Sektion: Graz

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