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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Termine

März 2006

Donnerstag
9. März 2006
19:00
Rom und Konstantinopel:

40 Jahre nach der Aufhebung der gegenseitigen Exkommunikation - was nun?

Vortrag
  • Datum09. März 2006, 19:00
  • Ort
      Bildungshaus St. Virgil
      Ernst-Grein-Str. 14, 5020 Salzburg
  • SektionSalzburg
  • Statusöffentlich

Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras I. verkündeten am 7. Dezember 1965 die Aufhebung der gegenseitigen Bannbullen zwischen Rom und Konstantinopel von 1054 und beendeten damit der Form nach das Schisma zwischen orthodoxer und katholischer Kirche. Genau genommen war der seinerzeitige Bann der päpstlichen Gesandten gegen den Patriarchen ohnehin ungültig.
Tatsächlich wurde die Kircheneinheit aber trotz dieses Versöhnungsaktes von 1965 nicht wieder hergestellt. Die diplomatischen Beziehungen zwischen den Kirchen haben sich zwar verbessert, aber die orthodoxen Vorbehalte gegen die Einheit mit der katholischen Kirche haben sich sogar zeitweise noch verschärft. Man fragt sich: Was soll diese Kirchenspaltung noch, die es theoretisch gar nicht gibt?

Grigorios Larentzakis ist orthodoxer Theologe und Angehöriger des Ökumenischen Patriarchats.
Er lehrt seit über 30 Jahren in Graz und ist dort an führender Stelle bei PRO ORIENTE tätig.

Gregor Maria Hoff ist Fundamentaltheologe und Ökumeniker in Salzburg und hat sich besonders mit den fundamentaltheologischen Aspekten des ökumenischen Dialogs auseinandergesetzt.

Programm

    Mit Referaten von Univ.Prof. Dr. Grigorios Larentzakis, Institut für Ökumenische Theologie, Ostkirchliche Orthodoxie und Patrologie und Univ.Prof. Dr. Gregor Hoff, Fachbereich Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg

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