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Wenn die großen nichts
machen, dann sollen die
kleinen beginnen.

Kardinal Franz König

Pro Oriente

Termine

Mai 2006

Mittwoch
10. Mai 2006
18:00
Frühling im bulgarischen Mönchstum

Das orthodoxe Ruen-Kloster

Bildvortrag
  • Datum10. Mai 2006, 18:00
  • Ort
      Bulgarisch-orthodoxe Kirche zum hl. Iwan Rilski
      Kühnplatz 4, 1040 Wien
  • SektionWien
  • Statusöffentlich

Die bulgarisch-orthodoxe Kirche in Wien und PRO ORIENTE luden ein zu einer authentischen Begegnung mit dem jungen Abt des Klosters, Priestermönch Polikarp, und seinen zwei Mitbrüdern, den Priestermönchen Makarij und Luka. Makarij ist sowohl Hauptzelebrant (Efimerij) im Ruen-Kloster und im benachbarten Nonnen-Kloster Ressilovo, sowie gleichzeitig auch Koch des Klosters. Luka ist Ikonenmaler und Leiter des Chorgesangs.


Der für 1. Januar 2007 vorgesehene Beitritt Rumäniens und Bulgariens in die Europäische Union war für PRO ORIENTE ein Anlass, beide Länder in das Schwerpunktprogramm der Stiftung aufzunehmen. Beides sind Länder mit einer reichen orthodoxen Tradition. In den vergangenen Jahren war PRO ORIENTE mit mehreren Projekten in Rumänien präsent. Auch im Jahr 2007 sind im Rahmen der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu / Hermannstadt mehrere Veranstaltungen geplant.

In den Jahren 2006 und 2007 möchte sich PRO ORIENTE vor allem mit Bulgariens Geschichte, Kultur und orthodoxer Tradition befassen und diese in Österreich bekannter machen. In diesem Jahr ist eine wissenschaftliche Tagung in Varna mit einer anschließenden Reise von Mitgliedern des Kuratoriums von PRO ORIENTE geplant. Auch Kardinal Schönborn hat seine Teilnahme an der Tagung zugesagt.

Nächstes Jahr wird das Erzbischöfliche Dom- und Diözesanmuseum in Wien in Kooperation mit PRO ORIENTE eine Ausstellung mit Ikonen aus dem Nationalkirchenmuseum in Sofia zeigen.

Während die Rumänische Orthodoxe Kirche mit 20 Millionen Mitgliedern weltweit die zweitgrößte orthodoxe Kirche ist, gilt Bulgarien mit 8 Millionen Gläubigen als Ursprungsland und Zentrum der slawischen Orthodoxie am Balkan. In beiden Ländern orientiert sich die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor an der orthodoxen Tradition, in der das Mönchtum vor allem nach 1989 wieder eine wachsende Rolle spielt und dabei auch ganz neue Wege geht. Die wachsende Sehnsucht vieler Menschen nach Stille und Besinnung auf innere Werte kommt dieser Entwicklung entgegen.

Was lässt sich aus der „Welt der Mönche“ für die Welt von heute lernen? Eine Antwort darauf gibt das bulgarische Ruen-Kloster. Das Ruen-Kloster ist dem heiligen Demetrios von Thessaloniki gewidmet. Es existiert seit der Zeit des hl. Iwan Rilski, des Schutzpatrons Bulgariens (Anfang 10. Jh.). Im Jahre 1400 von den Türken vollkommen zerstört, wurde das Kloster 1483 wieder aufgebaut. Nach seiner neuerlichen Zerstörung im Jahre 1935 wurde im Jahre 1995 mit dem Wiederaufbau des Klosters begonnen und dieses 1998 eingeweiht. Im Herbst 2005 wurde im Ruen-Kloster die erste bulgarisch-orthodoxe Radio-station eingerichtet. Heute leben im Kloster 8 Mönche und 8 Novizen.

Informationen zur Geschichte des Ruen-Klosters finden Sie hier (auf deutsch):
http://www.pro-oriente.at/dokumente/RuenKloster.doc

Programm

    18.00 UHR VESPER

    19.00 UHR VORTRAG MIT BILDERN
    (ABT POLIKARP)
    Das bulgarisch-orthodoxe
    Ruen-Kloster

    DISKUSSION
    (DOLMETSCHER VORHANDEN)

    DANACH AGAPE


    Weitere Termine in der bulgarisch-orthodoxen Kirche zum hl. Iwan Rilski, Kühnplatz 7, 1040 Wien:

    Zusätzlich zur Präsentation des Ruen-Klosters am 10. Mai 2006 um 19.00 Uhr bot die bulgarisch-orthodoxe Gemeinde folgende Termine an, um das bulgarische Mönchtum noch intensiver kennen zu lernen:

    9. Mai, 18.00 Uhr
    Abendgottesdienst mit den Mönchen des Ruen-Klosters

    10. und 12. Mai, jeweils 8.00 Uhr
    Morgengottesdienst mit den Mönchen des Ruen-Klosters

    11. Mai 2006, 10.15 Uhr
    Feierlicher Gottesdienst zum Kirchenfest des hl. Cyrill und Method. Gemeinsame Zelebration von Abt Polikarp und den Mönchen mit der kirchlichen Priesterschaft

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    Bulgarisch-orthodoxe Kirche zum hl. Iwan Rilski

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