ORIENTALISCH - KATHOLISCH - LIBANESISCH Die Maroniten in der Pfarre Rossau
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09. Februar 2010, 18:30 |
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Pfarre Rossau, Servitengasse 9, 1090 Wien
(U4 Rossauer Lände, Straßenbahn D Schlickgasse oder Bauernfeldplatz) |
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Liturgie und Bildvortrag |
| Veranstalter: |
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• Pfarre Rossau
• Maronitische Gemeinde in Wien
• Stiftung PRO ORIENTE |
| Programm: |
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18.30 Uhr in der Pfarrkirche
Eucharistiefeier im maronitischen Ritus zum Namenstag des hl. Maron
ca. 19.30 Uhr
Kurzreferate mit Bildern
• Die Maronitische Liturgie
Univ.Ass. Mag. Johannes Sporer, Institut für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
• Katholisch ist nicht gleich Lateinisch
Univ.Prof. Dr. Rudolf Prokschi, Institut für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
• Die Maronitische Kirche - Ursprung, Ausbreitung und Identität heute
P. Michel Harb CML, Moderator der Pfarre Rossau
Anschließend Agape der Maronitischen Gemeinde und der Pfarre Rossau |
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Wien |
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öffentlich |
Zur Pfarre Rossau
Nachdem der Servitenorden den Wiener Konvent in der Rossau geschlossen hat, hat Kardinal Christoph Schönborn die seelsorgliche Leitung der Pfarre Rossau mit 1. September 2009 der Kongregation der Libanesischen Maronitischen Missionare (CML) anvertraut und P. Michel Harb zum Pfarrer ernannt. P. Michel, geb. 1975, kam nach Theologiestudium und seiner Priesterweihe im Libanon im Jahr 2002 nach Wien.
Die Kongregation der Libanesischen Maronitischen Missionare (im Jahr 1865 im Kreim Kloster unter der Leitung des Bischofs Jouhana El Habib (1816-1894) in Ghosta/Libanon gegründet) ist eine Gemeinschaft von Priestern und Brüdern, die sowohl im Libanon als auch im Ausland für die pastorale Arbeit in den Pfarren tätig sind.
Zu den Referaten
Die Maronitische Liturgie
Seit der Zeit der Apostel treffen sich die Christen am Sonntag, um Eucharistie zu feiern Obwohl die
wesentlichen Inhalte der Eucharistiefeier überall gleich sind, gibt es doch Unterschiede in ihrer äußeren Gestalt. Die maronitische Liturgie schöpft aus den reichen
Schätzen der urchristlich syrischen Tradition, sie betet auf Arabisch und Aramäisch, und verbindet diese
Tradition mit Elementen des westlichen römischen
Ritus. Der Vortrag will einen Einblick in diese Liturgie geben.
Katholische ist nicht gleich Lateinisch
Die katholische Kirche präsentiert sich in vielen Regionen der Erde vornehmlich als die Kirche des Okzidents, als abendländische Kirche. Ihr steht im Bewusstsein der Menschen die Orthodoxie als Kirche des Ostens gegenüber. Angesichts der deutlichen zahlen-mäßigen Vorherrschaft des lateinischen Ritus in der katholischen Kirchen und der überragenden Bedeutung des Petrusamtes in der öffentlichen Wahrnehmung ist es nicht verwunderlich, wenn kaum bekannt ist, dass es innerhalb der katholischen Kirche neben dem lateinischen Ritus noch über 20 orientalische Kirchen gibt.
Die Maronitische Kirche
Der hl. Maron war ein christlicher Eremit und Priester im Orient. Er wurde zum Namensgeber für die Maroniten. Sein Namenstag wird am 9. Februar gefeiert. Im Libanon ist dies ein offizieller Feiertag.
Die maronitische Kirche gehört zu den katholischen Ostkirchen mit syro-antiochenischem Ursprung. Sie ist im Libanon und im Nahen Osten verwurzelt und in der ganzen Welt verbreitet ist. Seit dem 12. Jh. ist sie - unter Beibehaltung ihres Ritus (syrisch-maronitisch) - mit der
Katholischen Kirche uniert und erkennt den Bischof von Rom als Oberhaupt an, hat aber eine eigene Hierarchie. IhrPatriarch, Kardinal Nasrallah Sfeir, hat heute seinen Sitz in Bkerke nördlich von Beirut. Weltweit gibt es etwa 6 Millionen Maroniten. Die größte Gruppe, etwa 1,5 Mio., lebt im Libanon, wo die Maroniten 25% der Bevölkerung bilden und nach der libanesischen Verfassung den Präsidenten stellen. In Wien gibt es eine maronitische Gemeinde mit rund 300 Mitgliedern. |
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| Ikone des hl. Maron |
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| Maronitische Fresken |
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